Der FTM-Depot 5 Rhein-Neckar e. V. erhält im Rahmen des Sonderprogramms „Sammlungsprofilierung durch qualifizierte Objektdaten“ der Landesstelle für Museen Baden-Württemberg eine Förderung in Höhe von 15.000 Euro.
Mit den Fördermitteln setzt das Depot 5 ein Projekt zur systematischen Erschließung und Digitalisierung ausgewählter Sammlungsbestände um. Im Mittelpunkt stehen Ausstellungsobjekte sowie eine Uniformsammlung mit Bezug zur Geschichte des öffentlichen Nahverkehrs in der Rhein-Neckar-Region. Ziel ist es, die Bestände strukturiert zu erfassen. Außerdem sollen sie fachlich qualifiziert und langfristig zugänglich gemacht werden.
Für die Umsetzung bindet das Depot 5 eine Fachkraft auf Honorarbasis ein. Diese begleitet und unterstützt die Arbeiten fachlich. Gleichzeitig ist die Qualifizierung der ehrenamtlich tätigen Mitglieder ein zentraler Bestandteil des Vorhabens. Sie trägt dazu bei, dass die Arbeiten künftig eigenständig fortgeführt werden können. Im Sinne der „Hilfe zur Selbsthilfe“ vermittelt das Projekt Kenntnisse der professionellen Sammlungserschließung.
Im Projektzeitraum von April bis Dezember 2026 erfassen die Beteiligten zahlreiche Objekte und Dokumente digital. Anschließend integrieren sie diese in die Sammlungsdatenbank. Perspektivisch sollen ausgewählte Bestände zudem online zugänglich gemacht werden. Damit leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zur Sicherung, Erforschung und Vermittlung der regionalen Verkehrsgeschichte.
Das Depot 5 in Mannheim ist das Nahverkehrsmuseum für die Rhein-Neckar-Region. Es bewahrt eine umfangreiche Sammlung zur Geschichte von Straßenbahn und Bus. Die Bestände umfassen technische Objekte sowie Dokumente, Uniformen und Alltagsgegenstände des Fahrbetriebs. Durch die systematische Erschließung werden diese Inhalte künftig besser nutzbar. Außerdem werden sie einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Die Förderung ermöglicht es dem Verein, seine Sammlungsarbeit gezielt weiterzuentwickeln und die Qualität der Dokumentation nachhaltig zu verbessern.